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18.9.2011 — Circlesinging Hombroich

12:00 Uhr Graubner-Pavillion:
— angeleitete Circlesongstrecke mit Einführung von Dirigatzeichen.
— Vornamen-Improvisationen. Der zunächst besungene Namensgeber hat im Verlauf die Möglichkeit, per Dirigat, einzelne Stimmen, wie an einem Mischpult hervorzuheben oder auszublenden.

13:30 Uhr Konzert-Scheune:
— Circlesong-Strecke mit wechselndem Anleiter
— Motiv-Circlesong in Anlehnung an das Stück "Looking For" von U2. Das Stück steht in der Tonart A-Dur. Das Grundpattern besteht nur aus einer Note. Die eine Sektion singt das Pattern im Grundton (A). Die andere Sektion singt das Pattern als Quinte (E). Das zieht sich durch das gesamte Stück. Da die Terz noch nicht festgelegt ist, hat der Solist viele harmonische Möglichkeiten, über diesen Grundton-Quint-Teppich Melodielinien zu legen.
— Kleine Einführung in die verschiedenen Tonleitern, der klassischen sogenannten Kirchentonleitern, die Basis für alle Musikstile auf der ganzen Erde sind. (Ausnahme sind Gamelan-Tonleitern, weil sie sich nicht von den Oberton-Verhältnissen schwingender Luftsäulen bei der menschlichen Stimme und bei allen sonstigen Intrumenten der westlichen und östlichen Welt herleiten.)
— Intonationsübung am Beispiel der Lydischen Dur-Skala. Auf welcher Stufe der Dur-Tonleiter ("alle meine Entchen") verschiebt sich der Ton um einen Halbton? Tonleiter singend an den Fingern abzählen. Den vierten Skalenton um einen Halbton erhöhen (#4). Skala so rauf und runter singen, damit sich der Gesamtklang, die Klangfarbe der Skala, wie die Farbstimmung eins Gemäldes einprägt. Auch mal in dieser Skala "alle meine Entchen" und andere gängige Kinderlieder singen. Frei Improvisieren in dieser Skala.
— Circlesong in lydisch aufbauen. Bässe bekommen wie "Looking For", ein Pattern aus Grundton und Quint. In diesem Fall in einem Bossanova-Groove. Darüber läßt sich mit allen Skalen (bis auf Lokrisch) improvisieren. Die Alt und Sopran-Stimmen bekommen eine Phrase, in der dann die erhöhte vierte Stufe 4# u.a. auftaucht. Damit ist das Skalen-Material wie ein Geländer markiert um darüber in lydisch zu improvisieren. Es lohnt sich während des Improvisierens immer wieder mal die Tonleiter Stufe für Stufe rauf und runter zu singen, um sich des zur Verfügung stehenden Tonmaterials zu vergewissern.
— An dieser Stelle kann ich das Übungsbuch mit CD Hear It and Sing It von Judy Niemack für 12,90 EUR wärmstens empfehlen.

16:00 Uhr Turm:
onedownthirddownfifthup: Ausgehend von einem Dur-Dreiklang haben die Grundtonsänger die Option, einen Halbton zu erniedrigen, die Terzsänger die Option einen Halbton zu ernierdigen und die Quintsänger die Option, einen Halbton zu erhöhen. Daraus ergeben sich acht mögliche unterschiedliche Dreiklänge. Hier bildet sich in exemplarischer Weise die Kompositions-Regel der minimalen Bewegung mit maximaler Wirkung ab. Wenn das Ganze intonationssauber tönt, kann ein Sänger darüber ggf. noch solieren. Oder Zuhöhrer lassen sich in der Mitte von den subtilen harmonischen Wendungen überströmen. — An dieser Stelle nochmal einen großen Dank an Gabriele Hasler, die uns mit dieser genialen Gehör- und Intonations-Übung, übernommen aus Dietmar Bonnen's Komposition "Michelangelo", bekannt gemacht hat.
23.8.11 09:52
 


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